Wichtigste Infos der Woche - ein Streiflicht! (6. bis 12.08.18)

Jede Woche passieren unglaublich viele wichtige Dinge. Damit du bei all diesen Informationen den Überblick behältst, fassen wir für dich die wichtigsten Ereignisse der Woche zusammen!

 

China plant Unterseetunnel bis nach Taiwan - Ein gigantisches Projekt soll die beiden Staaten miteinander verbinden

Ein Team aus mehreren Wissenschaftlern, verschiedener Universitäten aus China und Taiwan, hat im Rahmen eines wissenschaftlichen Forums an der chinesischen ‘Xiamen University’ einen detaillierten Plan vorgestellt. Das Projekt soll künftig eine Verbindung zwischen dem chinesischen Festland und der taiwanesischen Insel schaffen. Der Tunnel soll in der sogenannten ‘Formosa-Meerenge’ realisiert werden.

 

Mit einer Länge von rund 123 Kilometern, würde der Tunnel der längste seiner Art sein und alles vorherige weit hinter sich lassen. Zum Vergleich: der Eurotunnel, welcher den chinesischen Konstrukteuren übrigens als Vorbild für das eigene Projekt diente und das Vereinigte Königreich mit dem europäischen Festland verbindet, weist lediglich eine Länge von 50 Kilometern auf.

 

Die chinesische Regierung sicherte offiziell ihre Unterstützung zu, der oberste Regierungschef ‘Xi Jingping’ sprach im Rahmen der Konferenz davon, dass mit der  Realisierung eines derartigen Bauvorhaben ein langer Traum der chinesischen Bevölkerung in Erfüllung gehen würde. Auch die taiwanesische Regierung ist an einer solchen Verbindung durchaus interessiert, von dem Projekt wird erwartet, dass es der taiwanesischen Wirtschaft zu einer neuen Blüte verhelfen könne.

 

Tesla will sich von der Börse zurückziehen - Der  innovative Automobilhersteller wird sich wieder auf langfristige Ziele konzentrieren

Um ca. 19 Uhr deutscher Zeit  ging ein Ruck durch die weltweiten Börse und die Techwelt. Das Silicon Valley sorgte wieder einmal für globale Aufruhr und Sorgenfalten. Der Gründer und amtierende Vorstandsvorsitzende des kalifornischen Automobilherstellers “Tesla”, ‘Elon Musk’, veröffentlichte über den Kurznachrichtendienst “Twitter” eine Botschaft, die auf einen eventuellen Rückzug “Teslas” von der Börse schließen ließ.

 

Aus dem Tweet ging ebenfalls hervor, dass “Tesla” bereit wäre, die Aktien zu einem aktuellen Preis von 420 US-Dollar, das entspricht derzeit ungefähr einem Wert von rund 362 Euro, zurückzunehmen. Die Investoren könnten sich überlegen, ob sie ihre Aktien zu diesem Preis an “Tesla” veräußern oder ihr Investment halten und als Gesellschafter verbleiben, wenn die Firma den öffentlichen Börsen den Rücken kehrt.

 

‘Musk’ begründete diesen bedeutenden Schritt damit, dass das Unternehmen zu stark unter Druck stehe, die Investoren mit erfolgreichen Quartalszahlen zu befriedigen seien und er dadurch als Innovateur schwer langfristige Ziele verfolgen könne. Des Weiteren stellte er fest, dass “Tesla” als private Firma nicht mehr den Gefahren von Investoren ausgesetzt wäre, die auf eine Niederlage der Firma  setzen.

 

Trotz großer Ankündigungen, haben die Geldgeber stets noch einen Einfluss auf die Geschicke des E-Mobility-Pioniers aus dem Silicon Valley. Den Plänen von ‘Musk’ müssen die Aktionäre erst einmal zustimmen, bevor konkrete Maßnahmen ergriffen werden können.

 

Bundesanwaltschaft nimmt mutmaßlichen Spion in Untersuchungshaft - Ein deutscher als Spion für das Königreich Jordanien

Der Generalbundesanwalt ließ in einer Pressemitteilung verlauten: “Die Bundesanwaltschaft hat am 7. August 2018 aufgrund eines Haftbefehls des Ermittlungsrichters des Bundesgerichtshofes vom 19. Juni 2018 den 33-jährigen deutschen Staatsangehörigen Alexander B. wegen des Verdachts der geheimdienstlichen Agententätigkeit (§ 99 Abs. 1 Nr. 1 StGB) durch Beamte des Bundeskriminalamts festnehmen lassen” (Generalbundesanwalt, 2018).

 

Nach offiziellen Erkenntnissen der Ermittler, pflegte der Angeklagte ein Verbindung zum jordanischen Geheimdienst, für den er Informationen über eine vermeintliche radikal-islamische Moschee in Hildesheim beschaffen hat. Die besagte Moschee war ebenfalls den deutschen Behörden seit längerer Zeit bekannt und stand im Verdacht, die Terrormiliz ‘Islamischer Staat’ unterstützt zu haben. Daraufhin wurde sie im Frühjahr letzten Jahres, vom niedersächsischen Innenministerium, als Verfassungsfeindlich eingestuft und verboten.

Quelle: newssent.de
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